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Fuldaer Stadtpfarrkirche - virtuell Rundblick
 
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Bischofskonferenz

Kirchenpatron

Der Heilige Blasius, Patron unserer Stadtpfarrkirche Seit dem 11. Jahrhundert wird jedes Jahr am 03. Februar in der Kirche der Blasiussegen erteilt. Der Priester hält zwei gekreuzte Kerzen am den Hals der Gläubigen und spricht dabei segnend: "Durch die Anrufung des hl. Bischofs und Märtyrers Blasius befreie und bewahre dich der Herr vor allem Übel im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." Sankt Blasius zählt als großer Wundertäter zu den vierzehn Nothelfern. In Italien führt er den Namen San Biagio. Viele Klöster und Kirchen halten durch sein Patronat die Erinnerung an ihn wach. In Deutschland ist das bekannteste Kloster, das seinen Namen trägt, das Schwarzwaldkloster St. Blasien. Schon im 6. Jahrhundert wurde er wegen Halsleiden aller Art angerufen. Außer seinem Patronat gegen Halsleiden ist er auch Schutzpatron der Ärzte, Bäcker, Bauarbeiter, Maurer, Steinhauer, Gipser und Schneider. Seine Gestalt ist im wesentlichen eine legendäre Figur. St. Blasius war ein Arzt zu Sebaste in Armenien und soll zur Zeit des Kaisers Diokletain gelebt haben. Er wurde in der ganzen Stadt geehrt und geachtet wegen seiner unermüdlichen Hilfsbereitschaft und Menschenliebe. Er machte keinen Unterschied zwischen arm und reich, zwischen Heide oder Christ, zwischen Fremden oder Freunden. Jeden Kranken, der seine Hilfe erbat, sah er als seinen Bruder an. Aus diesen Gründen wählte ihn die junge Christengemeinde nach dem Tode des Bischofs zu dessen Nachfolger. Als er sein Hirtenamt noch nicht lange bekleidet hatte, setzten neue Christenverfolgungen ein und seine Herde bat ihren Bischof, dass er sich verberge, um sich für sie zu erhalten. Da versteckte Blasius sich in einer Höhle in der Einöde des argeischen Gebirges. Dort lebte er mit den Tieren der Wildnis, wie er zuvor liebend und sorgend mit den Menschen gelebt hatte. Er löste sie aus ihren Fallen, pflegte sie, wenn sie krank waren und beschützte sie in seiner Höhle, wenn sie verfolgt wurden. Die Vögel brachten ihm Speise und das Wild drängte sich an ihn, ja sogar die Raubtiere kamen herbei, ohne einander anzufallen. Es geschah aber, dass der Statthalter in den Wäldern eine große Jagd veranstaltete und die Jagdgesellschaft in die Gegend kam, wo Blasius sich verborgen hatte. Die Jäger und Treiber wunderten sich, dass alle Tiere, die sie aufscheuchten, erschreckt in der gleichen Richtung flohen. Sie folgten ihren Spuren und entdeckten jene Höhle, in der der Heilige Zuflucht gefunden hatte. Jetzt wurde er von den Soldaten des Statthalters gefangen genommen und in den Kerker geworfen. Menschen und Tiere aber trauerten, als ihr Helfer und Beschützer von ihnen genommen war. Blasius wurde am nächsten Tage vor den Statthalter geführt, der zunächst versuchte, ihn durch allerlei Versprechungen zum Abfall zu bringen. Als er sah, dass er nichts ausrichtete, ließ er den Heiligen mit Knüppeln schlagen und nach mannigfaltigen Foltern enthaupten. Ehe man ihn aber tötete, betete Blasius zu Gott, dass die Bitten aller Menschen, die ein Leiden an ihrem Halse oder sonst eine Krankheit hätten und in seinem Namen Gesundheit begehrten, erhört würden. Danach empfahl er sich dem Herrn und starb. Dies geschah um das Jahr 287. Legende Nachdem man den Heiligen gefoltert hatte, wurde er wiederum vor den Statthalter geführt. Der fragte ihn: "Willst du nun endlich unsere Götter anbeten?" Da antwortete Blasius: "Ich fürchte dich nicht, tu was du willst, aber ich werde meinem Herrn und Gott treu bleiben." Da ließ ihn der Statthalter in einen Teich werfen. Blasius aber machte das Kreuz über dem Wasser, da wurde es fest wie gutes Erdreich und er stand auf und rief seinen Peinigern zu: "Wenn eure Götter wahre Götter sind, so will ich ihre Macht sehen. Gehet her zu mir auf dem Wasser." Das versuchten fünfundsechzig Mann, aber sie ertranken alle.

 

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jeden Mittwoch um 11:30 Uhr in der Stadtpfarrkirche Fulda

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