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Michel braucht unsere Hilfe
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Bischofskonferenz
Kirchenchorausflüge
Am Mittwoch, dem 14. September 2011 starteten Chormitglieder, Freunde und Fans des Chores nach Como, der Provinzhauptstadt in der nördlichen Lombardei, an der Grenze zur Schweiz.
Die Fahrt ging in einem exklusiven Reisebus der Firma Happ aus Neuhof über Frankfurt, Karlsruhe, Basel, Luzern, St. Gotthard, Bellinzona, Lugano, Como. Wir wohnten im nahe gelegenen Ort Erba, ca. 12 km vom Ort Como entfernt.
Herr Scholz und seine Gattin, exzellente Italienkenner und -liebhaber, hatten die Reiseleitung übernommen und führten uns am 2. Tag der Reise, bei hochsommerlichen Temperaturen, durch die Stadt Como mit Besichtigung des historischen Zentrums und der wichtigsten Bauwerke, u. a. Dom, Broletto, (Empfang im Broletto durch die Vertreterin des Bürgermeisters und das Komitee der Freunde Como-Fulda) die Kirche -San Fedele-. Mit der Standseilbahn fuhren wir in den hochgelegenen Ort Brunate und genossen den herrlichen Panoramablick auf die Stadt Como, den See, die Alpen und das Flachland.
Der 3. Tag unserer Reise war ein Tag für die Seele. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Schiff auf dem Comer See von Como nach Bellagio. Bellagio ein kleiner Fischerort in der einmaligen Lage an der Spitze der beiden See-Arme, dem Lago di Lecco und dem Lago di Como. Bei traumhaft schönem Wetter ließen wir uns verzaubern von der Schönheit der Natur und bummelten gemütlich durch die Gassen und Plätze des Ortes.
Nach der Mittagspause ging es mit der Fähre von Bellagio nach Cadenabbia zur Besichtigung der Villa La Collina (Feriendomizil Konrad Adenauers).
Am 4. Tag unserer Reise stürzten wir uns in den Trubel Mailands (knapp 50 km von Como entfernt).
Geführter Stadtrundgang mit Hinweisen auf die wichtigsten Bauwerke, die danach individuell besichtigt werden konnten.
Da ist zu nennen:
- der Mailänder Dom (Santa Maria Nascente) mit Dachaufstieg,
- die gewaltige Galleria, ein bombastisches Passagenwerk aus einer Glas- und Eisenkonstruktion. Sie verschafft eine Verbindung zwischen Dom und der Opernkunst, der Scala. Über dem Kreuzungspunkt der vier Bogengänge spannt sich eine gewaltige Glaskuppel von 40 m Durchmesser, die von den vier großen Eckpfeilern getragen wird,
- das Museum der Mailänder Scala, mit Blick in den Zuschauerraum und auf die Bühne,
- Castello Sforzesco,
- auch blieb noch Zeit für einen Gang durch das Modeviertel „triangolo d`oro“ (das „goldene Dreieck“)
Am 5. Tag unserer Reise, am Sonntag, fuhren wir nach Como und gestalteten in der Kirche San Fedele den Gottesdienst musikalisch, unter der Leitung von Sturmius Feuerstein. Anschließend besuchten wir die Stadt Bergamo, die Heimatdiözese des Papstes Johannes XXIII. Mit einer Standseilbahn ging es hinauf in die mittelalterliche Oberstadt, die von einer gewaltigen Mauer vollständig umgürtet ist. Nach einem Rundgang mit Besichtigung der historischen Bauwerke, Mittagspause, einem herrlichen Panoramablick und individuellen Unternehmungen, traten wir die Rückfahrt ins Hotel an.
Am 6. Tag traten wir die Heimreise an. Sie führte über Lugano, Bellinzona, San Bernardino, Via Mala Schlucht, Chur, Bregenz, Ulm, Würzburg, Fulda.
An dieser Stelle eine herzliches Dankeschön an Waldemar Eckert (Vors. des Chores) der die Reise organisierte sowie an alle, die durch ihre tatkräftige Mithilfe zu dem guten Gelingen beigetragen haben.
Text und Bilder
Theresia Plur
Stadtpfarrlicher Kirchenchor St. Blasius Fulda singt im "Dom auf dem Lande".
So wird die Pfarrkirche Pauli Bekehrung in St. Pauls/ Eppan wegen ihres weit sichtbaren mächtigen 86 m hohen Turmes genannt. An diesem Ort an der Südtiroler Weinstraße wurde auch der Jesu-itenbruder Johannes Andreas Anderjoch 1695 geboren, der 1771 durch Fürstbischof Heinrich von Bibra zum Oberbaudirektor des Neubaus der Stadtpfarrkirche in Fulda bestimmt wurde. Er verstarb jedoch nach wenigen Monaten; aber der Bau der spätbarocken Kirche wurde nach seinen Plänen durchgeführt, so wie sie heute nach der 2004 abgeschlossenen vierjährigen Restaurierung im barocken Glanz erstrahlt.
Für den traditionsbewussten Chor war es eine besondere Ehre, an dem Geburtsort des Architekten der Stadtpfarrkirche zu singen. Unter Leitung seines Dirigenten Sturmius Feuerstein, der an diesem schönen Ort mehrfach seinen Urlaub verbracht hatte, wurde der Gottesdienst begleitet mit der Missa Secunda von Hans Leo Hassler (1564-1612), dem Ave Maria von T.L.da Vittoria (1540-1611) und anderen vierstimmigen Chorsätzen. Die gute Akustik in dieser schönen gotischen Kirche trug wesentlich zum guten Erfolg des a capella vorgetragenen Gesanges bei.
Der Auftritt erfolgte im Rahmen einer viertägigen Chorfahrt nach Südtirol mit einer Dolomitenrundfahrt und der Besichtigung von Bozen und Meran. Der Chor wohnte im Hotel Ideal in der Ortsmitte von Leifers, nahe Bozen.
Die Dolomitenrundfahrt begann bei dem 242 m hoch gelegenen Ort Auer. Dort verließ der Bus das Etschtal und fuhr in vielen Serpentinen hoch nach Maria Weißenstein in 1520 m Höhe. Der Bergbauer Leonhard Weißenstein baute hier 1553 eine Kapelle zum Dank dafür, dass ihm die Mutter Gottes erschienen war. Später wurden eine barocke Wallfahrtskirche und das Kloster gebaut. Im Juli 1988 besuchte Papst Johannes Paul II diesen schönen Ort. Nach einer Fahrt durch das enge Eggental begeisterte der Karersee mit seinem smaragdgrünen Wasser in dem sich Rosengarten und Latemar spiegeln. Weitere Stationen der Dolomitenrundfahrt waren Karerpass, Sellapass und St. Ulrich im Grödnertal. Immer wieder zeigten sich die Berge in ihrer wunderschönen Vielfalt im Sonnenlicht. Neben Rosengarten und Latemar sind die 3343 m hohe Marmolada, die 2915 m hohe Sella, ein plateauförmiger Bergstock, Langkofel und Wolkenstein die bekanntesten.
Wie auf der Dolomitenrundfahrt begleitete auch in Bozen eine ortskundige Fremdenführerin den Chor und führte ihn durch die Laubengänge, die engen Gassen mit den alten Häusern und über den Markt mit den vielfältig bunten Obstständen. Nach der anschließenden Besichtigung der Kurstadt Meran ging es zurück zum Hotel. Der Weg führte über die Tiroler Weinstraße, vorbei an Kaltern mit dem Kalterer See.
Bei der Rückfahrt zeigten sich die das Eisacktal und das Inntal säumenden Berge mit den vielen Burgen noch einmal in ihrer vielfältigen Pracht. Der Bus erreichte Fulda zur vorgesehenen Zeit. Die schöne Chorfahrt wird lange in Erinnerung bleiben. Der Chor dankt seinem 1. Vorsitzenden Waldemar Eckert für die gute Organisation und auch seinem Dirigenten Sturmius Feuerstein, der die Idee zu dieser Fahrt hatte, für seinen Einsatz.
Heinz Möllmann

Wir halten unser Versprechen und fahren nach Rastatt,
um Pater Jakobus-Maria Raschko OFM einen Gottesdienst zu verschönern!
Unter diesem Motto machte sich der Chor der Stadtpfarrei am 12. September 2008 auf die Reise und fuhr mit einem Bus der Firma Happ nach Rastatt.
Das Städtchen liegt südwestlich von Karlsruhe in der Rheinebene und ist Sitz des Landkreises Rastatt.
Die erste Etappe unserer Fahrt führte nach Heidelberg. Ein Stadtrundgang mit kompetenter Fremdenführung brachte uns in der östlichen Altstadt durch die typischen alten Gäßchen, wobei wir verschiedene Quergassen passierten, die immer wieder einen Blick auf die zusammengedrängten Häuserfronten gestatteten.
In Höhe des Rathauses öffnet sich der Fußgängerbereich in Richtung Kornmarkt. Dieser, der den Blick frei gibt auf die herrliche Schlossruine, wird von einer barocken Madonna überragt.
Am Karlstor erreicht man das östliche Ende der Altstadt. Der Marktplatz wird von zwei Gebäuden an seiner West- und Ostseite geprägt, der Heiliggeistkirche und dem Rathaus. Einen Akzent setzt der Herkulesbrunnen in der Mitte.
Von der Heiliggeistkirche aus gingen wir geradewegs auf die "Alte Brücke" mit dem Brückentor. Unser Rundgang führte uns weiter zum Geburtshaus des ersten Reichspräsidenten, Friedrich Ebert. Dieses ist als Gedächtnisstätte und Museum eingerichtet. Das Ende der Führung bildete der dreigeschossige Barockbau der "Alten Universität". An der Rückseite führt die Augustinergasse entlang. Dort befindet sich der Eingang zum historischen Studentenkarzer. Er diente als Gefängnis für die Studenten.
Das schlichte Gebäude an der Südseite des Uniplatzes heißt "Neue Universität."
Anschließend brachte uns unser Bus mit einem Zwischenstopp in Baden Baden bei der Autobahnkirche St. Christophorus nach Rastatt.
Dort checkten wir im Hotel "Holiday Inn" ein.
Rastatt besichtigten wir teilweise per Bus und teilweise zu Fuß, ebenfalls mit fachkundiger Führung. Unser Weg führte durch die Altstadt, zum Schloss und Schlossplatz.
Zurück im Hotel angekommen, nach kurzer Erfrischung, nahmen wir gemeinsam das Abendessen ein und verbrachten noch eine gemütliche Zeit miteinander in froher Runde.
Am nächsten Morgen, 13. September, gut gestärkt durch ein hervorragendes, reichhaltiges Frühstücksbuffet, begannen wir unsere Ausflugsfahrt ins Elsass. Unsere Ziele waren Kehl, der Odilienberg (eine geistige Hochstätte), Riquewihr. Hier hatte jeder Zeit zur freien Verfügung, um durch die Straßen und Gassen zu schlendern. Danach fuhren wir weiter nach Straßburg, der historischen Hauptstadt des Elsass, heute Sitz des Europarates. Auch hier hatte unser Vorsitzender, Waldemar Eckert, eine fachkundige Führung organisiert, die uns durch die gut erhaltene Altstadt mit ihrem Wahrzeichen, dem romanischen und gotischen Münster, welches Weltkulturerbe ist, führte. Am Abend labten wir uns an einem guten Abendessen im Restaurant "Caveau Gurtlerhof", wo Plätze für uns reserviert waren. Gegen 21.00 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Rastatt an.
Am Sonntag, 14. September, kam nun der Höhepunkt unserer Fahrt.
An der Pfarrkirche "Herz-Jesu" in Rastatt angekommen, wurden wir freudestrahlend und mit offenen Armen von unserem Pater Jakobus Maria am Bus empfangen.
Nach herzlicher Begrüßung und kurzer Kirchenführung, begann um 11.00 Uhr der Gottesdienst, den wir musikalisch unter Leitung unseres Dirigenten, Sturmius Feuerstein, mitgestalteten.
Nach dem Gottesdienst konnten wir uns noch kurz mit P. Jakobus Maria unterhalten. Dann mussten wir uns leider wieder verabschieden. P. Jakobus Maria hat sich sehr gefreut. Er begleitete uns an den Bus und bedankte sich bei uns allen für den Besuch.
Unsere Rückreise führte über Speyer. Hier hatten wir am Nachmittag ebenfalls eine Stadtführung, die uns u. a. zum Dom brachte, der 1981 in die Liste des Kulturerbes der Welt aufgenommen wurde. Wir besichtigten auch den mittelalterlichen Judenhof in Speyer, die Synagoge und das Ritualbad.
Das letzte Ziel, welches wir ansteuerten, war Bad Dürkheim. Im "Dürkheimer Fass" beendeten wir unsere Fahrt mit einem gemütlichen Beisammensein, und um 22.30 Uhr trafen wir gesund und wohlbehalten wieder in unserem schönen Fulda ein.
Wir danken unserem Vorsitzenden, Waldemar Eckert. Ohne seine Vorarbeit wäre diese schöne Fahrt nicht möglich gewesen.
Theresia Plur



Kalender
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